
Unfallversicherung Erwachsene
Der gesetzliche Unfallschutz reicht keinesfalls aus, denn er schützt nur
Arbeitnehmer, Schüler, Studenten und Kindergartenkinder, und das nur
bei Arbeitsunfällen oder bei Unfällen auf dem direkten Weg zu und von
der Arbeits- oder Ausbildungsstätte.
Die private Unfallversicherung sorgt dagegen rund um die Uhr für Ihre
Sicherheit, Weltweit! Das ist besonders Wichtig, wenn Sie Ihr Leben auch
nach einem tragischen Unfall aktiv genießen wollen.
Beispielsweise Hausfrauen, Selbstständige und Arbeitslose sind überhaupt
nicht versichert, sowie
alle Personen in der Freizeit, in der lt. Statistik
jedoch zwei Drittel aller Unfälle passieren. Deshalb sollte man sich mit
einer privaten Unfallversicherung gegen die finanziellen Folgen eines
Unfalls absichern.
Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität. Hierfür
liefert die "Gliedertaxe" feste, durch medizinische Erkenntnisse gewon-
nene Werte; sie sind in den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen
(AUB) dargestellt.
In der Praxis wird die Gliedertaxe bei etwa 80 Prozent der Invaliditätsfälle
angewendet. Bei Verletzungsfolgen, die in der Gliedertaxe nicht enthalten
sind, richtet sich der Invaliditätsgrad nach dem Umfang der körperlichen
oder geistigen Beeinträchtigung. Grundlage hierfür ist immer ein ärztliches
Gutachten.
Ausgewählte Beispiele zur Gliedertaxe: mit der Empfehlung des Gesamt-
verbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV)
Natürlich kann die Invalidität je Versicherungsfall nicht mehr als 100 %
betragen. Doch mit den so genannten Progressionsstaffeln, durch die bei
höheren Invaliditätsgraden mehr geleistet wird als dem festgestellten Inva-
liditätsgrad entspricht, trägt die Unfallversicherung der Tatsache Rechnung,
dass bei höheren Invaliditätsgraden der Kapitalbedarf überproportional
steigt.
Unfallversicherung Kinder
Kinder laufen, spielen, springen, toben, hüpfen mit höherem Risiko sich
zu verletzen. Die Freizeit eines Kindes macht ca. 80 % seines Tages aus,
genau die Zeit in der die gesetzliche Unfallversicherung nicht aufkommt.

Leider gibt es in Deutschland derzeit ca. 150.000 Schwerbehinderte Kinder
Jährlich werden ca. 14.000 Kinder neu betroffen. Für die Eltern bleiben
neben Kummer seelischem Schmerz und alltäglichen Belastungen, leider
auch die hohen Kosten, die das Leben der gesamten Familie schwer-
wiegend belasten. Bis heute müssen Eltern allein für den Lebensunterhalt
Ihrer behinderten Kinder aufkommen. Dies wird sich wohl auch nicht mehr
positiv ändern.